Verein psychologischer menschenkenntnisse

Das Gemeinschaftsgefühl - in der therapeutischen Gruppe beispielhaft erlebt - wird nicht nur zum Mittel sondern geradezu zum Masstab seelischer Gesundung, ein Konzept, das Liebling der Adlerschen Psychologie entlehnte, allerdings ohne sich einzugestehen, dass Alfred Adler wahrscheinlich kaum an strukturierte Gruppen ähnlich der Zürcher Schule oder dem VPM denkt.

Die intensive Stimmung in Lieblings Therapiegruppen und die suggestive Kraft seiner Persönlichkeit erlaubten es ihm manchmal, - wie glaubwürdige Zeugen versichern - in wenigen kurzen Gesprächen bisher nicht kurierbare seelische Belastungen aus dem Weg zu räumen. Zahllose unsichere Studenten verdankten ihm und seinen Gruppen ihren Studienabschluss.

Wie weit Liebling angesichts der schwierigen Elternaufgaben und der drohenden Überbevölkerung der Erde seinen Schülern empfahl, auf eigene Kinder zu verzichten und sich einer Vasektomie zu unterziehen, ist eine heftig umstrittene Frage. Deutlich erkennbar war die fast grenzenlose Loyalität der Schüler gegenüber ihrem "Meister". Der persönliche Erfolg Lieblings wurde von entsprechenden Einkünften begleitet.

Als Friedrich Liebling am Im Streit um das geistige und finanzielle Erbe, der nicht lange nach seinem Tod ausbricht, gelingt es dem gegründeten sog. VPM, die meisten der ehemaligen Lieblingschüler um sich zu scharen. Die führende Gestalt und fachliche Leiterin in diesem VPM ist Annemarie Buchholz-Kaiser, geb.

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Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis. Zürich Verlag Menschenkenntnis ISBN: Zustand: gebraucht; gut. Therapie-Orden auf Expansionskurs - Die Machenschaften des Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis VMP o. Zustand: gebraucht; gut. Lieblings-Geschichten : die Zürcher Schule oder Innenansichten eines Psycho-Unternehmens.

Mit einem Vorw. Mut zur Ethik. Verein Förderung Psychologischen Menschenkenntnis.

Wie eine Anhängerin der einstigen «Psychosekte» VPM Politik macht | NZZ

VPM - die Psychosekte. ISBN: Ab 10 Artikeln erhalten Sie die 2 günstigsten Artikel kostenlos. Zu Theorie und Tätigkeit des VPM Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis Hrsg. Aber wenn es auf diese Weise geschieht, möchte ich lieber nichts damit zu tun haben», sagt Herzog. Mit Ex-VPM-Leuten komme er immer wieder in Berührung: «Als einer, der sich gelegentlich kritisch zu den laufenden Bildungsreformen in unserem Land äussert, mache ich leider nicht selten die Erfahrung, dass Leute Kontakt zu mir suchen, von denen ich vermute, dass sie dem VPM-Dunstkreis angehören.

Barben ist eine der wenigen Ausnahmen. Ihr Beispiel zeigt: Als Organisation hat der VPM ausgedient, sein Gedankengut und sein Netzwerk leben weiter. Der in Zürich gegründete «Verein zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis» VPM machte mit seiner kompromisslosen Haltung in der Bildungs-, Gesundheits- und Drogenpolitik von sich reden.

In den frühen er Jahren prangerten ehemalige Mitglieder des Vereins die autoritären Strukturen und den Personenkult um die Chefin Annemarie Buchholz-Kaiser öffentlich an. Unter dem steigenden Druck trat der VPM zunehmend aggressiver auf. Sektenexperten und Journalisten berichteten von Einschüchterungsversuchen, der Berufsverband Deutscher Psychologen warnte vor einem «Psychokult», der den Eindruck einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft zu erwecken suche: «Diese sogenannte psychotherapeutische Betätigung des VPM entbehrt jedoch nach Auffassung des BDP jedweder fachlichen Grundlage.

Die Gründe sind bis heute unklar.

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Vermutet wird, dass finanzielle Probleme eine Rolle gespielt haben. Nach der Auflösung zogen sich Dutzende Mitglieder in die Region Wil-Hinterthurgau zurück und pflegten dort das VPM-Gedankengut weiter. Deutlich ruhiger um den Verein wurde es nach dem Tod von Buchholz-Kaiser Das Kürzel der Sekte taucht kaum mehr auf, es schien, als wollten ehemalige Mitglieder keinesfalls mit der Organisation in Verbindung gebracht werden.

Mittlerweile bröckelt diese Zurückhaltung. Das zeigte etwa der Fall Karen Nestor vor zwei Jahren. Nestor, Oberärztin am Kantonsspital St. Gallen, wurde in die Nationale Ethikkommission gewählt. Kurz darauf wurde publik, dass Nestor Mitglied der «Hippokratischen Gesellschaft Schweiz» ist. Die Vereinigung gilt als eine von mehreren VPM-Nachfolgeorganisationen.

Nestor machte in ihrem Lebenslauf ihre Verbindung zur Organisation transparent. Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo. Das Schweizer Parlament wird am Oktober komplett neu gewählt. Mit unserer Wahlhilfe treffen Sie Ihre demokratische Wahl auf fundierte Weise! Jetzt anmelden und Sie erhalten unsere besten Geschichten kostenlos in ihren Posteingang.

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Dieser Inhalt wurde am März - publiziert