Beratungsresistent psychologie familie

Es ist immer leicht, auch von der psychotherapeutischen Sicht, nach dem Motto: "Ja, du musst halt nur mal die Probleme ansprechen und den anderen eine Chance geben, dich zu verstehen.. Nur man selbst alleine ist für sich und sein Lebensglück selbst verantwortlich. Und man sollte sich selber fragen, wie weit man andere glücklich macht oder dazu in der Lage ist.

Wenn denn die Personen auch viele gute Seiten haben, dann schaue doch über paar Fehler hinweg. Hallo Helmes, Wie heisst es doch so schön: Jedes Verhalten birgt für denjenigen immer eine 'positive' Absicht. Und auch: Die Landkarte ist nicht das Gebiet. Wir sind es, die der Meinung sind, dass jemand Beratung benötigt. Wenn dieser das aus seiner Landkarte heraus anders betrachtet, dann kann man nichts ändern.

Dieser mag scheinbar unglücklich sein, irgend etwas bringt ihm die Situation, sonst würde er selbst versuchen, damit aufzuhören. Dies können Aspekte sein, die für einen Aussenstehenden absolut unverständlich sind zB: eine Opferidentität ist besser als keine , sie ändert nichts daran, dass der andere in einer für ihn noch lebbaren Konfortzone setzt.

Allerdings: zu glauben, dass andere sich unseres Glückes wegen ändern müssen, bringt auch einiges an Fragen auf, die sehr unbequem werden können. Wir können nun einmal nur uns selbst ändern und mit ein wenig Glück ändert auch dies auf systemischen Gebiet etwas bei den anderen. Gruss Shade. Ich habe keinen Zauberstab mit dem ich deine Probleme wegzaubern kann.

Den mehrfach seitens der Kita vorgeschlagenen Integrationsstatus ihres Kindes lehnt sie kategorisch ab. Ich will die Frau nicht an den Pranger stellen, aber ich denke dass sie ihrem Kind und allen Kindern um ihn herum keinen Gefallen damit tut diese starke Verhaltensauffälligkeit einfach laufen zu lassen. Ich denke ja dass man jetzt noch eine Kursänderung machen könnte, jetzt wäre es vielleicht noch nicht zu spät, bei der Einschulung aber definitiv schon!

Psychologische Hilfe ist hier in Deutschland schlecht geregelt sagt sie und viele Kinder würden nicht richtig therapiert. Ich habe versucht mit ihr darüber zu reden aber auf dem Ohr ist sie taub. Das Problem liegt da bestimmt nicht in der uneinsichtigkeit, ich vermute da eher die sorge um den Verlust des Kindes und die damit verbundenen Unfähigkeit ihr Kind zu beschützen In dieser Situation ist der Ansatz einfach unpassend, sie darauf hinzuweisen was sie falsch macht und was das beste für sie sei, sie blockiert dadurch offensichtlich stark.

Besser wäre es erstmal eine Vertrautheit zu schaffen, in der sie nicht das Gefühl hat bewertet, sondern auch verstanden zu werden. Das ist ein langer Prozess. Ich wünsche dieser Mutter eine vertaute Person, bei der sie es schafft ihre Ängste zu überwinden, diese wirst du aber nicht sein können, dass musst du akzeptieren ohne dich schuldig zu fühlen.

Ja, das ist wohl wahr, wahrscheinlich bin ich nicht die Richtige Fallen lassen, wirklich? Dazu hätte ich eine Frage, wie ist eure "Beziehung " miteinander, also trefft ihr euch privat oder eher nur zufällig? Unsere Kinder gingen zur gleichen Kita und wir sind ins Gespräch gekommen, sie war mir eigentlich sympathisch und wir haben uns einige Male privat getroffen.

Dann spitzte sich die Lage mit meinem Kind zu, es wollte nicht mehr in die Kita wegen dieses Jungen. Dann war sowieso Lockdown und wir sahen uns lange nicht, da sie alleinerziehend war durfte ihr Kind weiter hingehen. In der Zwischenzeit wechselte mein Kind in eine bessere Kita und einige Monate später traf ich sie zufällig wieder und sie war begeistert von unserer neuen Kita zu hören da sie so viele Schwierigkeiten in der alten hatte.

Ich sagte ihr ehrlich meine Ansicht, dass mein Kind Angst vor ihrem hätte und ich nicht wolle dass er in unsere Kita kommt Aber ich habe auch Mitleid mit ihr. Vor kurzem traf ich sie nach einem halben Jahr wieder und sie hatte wieder neue Probleme mit Kita, Kind, Erziehern, Logopäde, Eltern. Letztere kann auch involviert werden, wenn eine längerfristige Gefährdung aufgrund der Erkrankung anzunehmen ist i.

Sie könnten, wenn nicht schon erfolgt, eine Gefährdungsmeldung machen. Unsere jährige Tochter isst, eigentlich seit immer, soviel sie kann. Wir haben bisher mit der Schule ihr Essen und ihr Gewicht im Rahmen behalten können. Bis in diesen Frühling hat sie aber 12 kg in einem Jahr zugenommen. Sie hatte angefangen Geld zu klauen und Essen zu kaufen.

Im Frühling hat die Kinderärztin signalisiert, dass sie übergewichtig sei und nicht mehr zunehmen sollte. Wir haben daraufhin angefangen sie wöchentlich zu wiegen und auf unser Geld aufgepasst. So war ihr Gewicht ein halbes Jahr stabil. Jetzt ist sie aber wieder zu Geld gekommen und kauft sich jeden Tag extra Sandwiches, Gipfeli und Süssgetränke sowie Klöpfer und Minipic in Multipack.

Unsere Tochter nimmt momentan fast wöchentlich ein Kilo zu, wir haben täglich Streit und wissen nicht weiter! Fabian Ludwig: Das Verhalten Ihrer Tochter ist auffällig. Wie sich an Ihrer Schilderung zeigt, konnten Sie ihr Verhalten mit vermehrter Kontrolle nicht verändern. Noch mehr Kontrolle wird auch für die Zukunft nicht der richtige Weg sein. Nach unserer Erfahrung liegen einem solch auffälligen Verhalten meistens andere Probleme zugrunde.

Ich würde Ihnen empfehlen, die Kinderärztin um eine Zuweisung zu einer Psychotherapeutin zu bitten, damit Ihre Tochter ihre Situation in Gesprächen mit einer Fachperson anschauen kann. Unser Sohn 5j5m hat diesen Sommer die Diagnose Asperger bzw. Autismusspektrum gekriegt. Es erklärte uns sehr fest, warum er weder mit Kindern noch mit Spielsachen spielen kann und will trotz allen Bemühungen unsererseits.

Auch seine schnelle Reizüberlastung und seine Ablösungsängste konnte uns diese Diagnose erschliessen. Trotz allen Erklärungen und Erleichterungen: Die Betreuung unseres Sohnes ist sehr sehr intensiv er kann nur mit uns spielen und interagieren, alleine spielt er nicht , er spricht wie ein Wasserfall von bis , er kann sich keine Sekunde ablösen auch im Kindergarten sitzen wir noch dabei , nur seine Mama kann ihn emotional beruhigen und auch nur ganz nahe bei ihr kann er schlafen.

Bei Zwängen und negativen Konfrontationen nimmt die Qualität des Schlafs und der Appetit ab. Er ist ausser zuhause sehr introvertiert. Wir sind beide Pädagogen, haben zuhause einen guten Groove und kommen trotzdem energetisch immer wieder an unsere Grenzen. Was gibt es für Orte, wo man spezifische Beratung holen kann? Gibt es gute nicht zu allgemeine Fachliteratur? Gibt es gute pädagogische Institutionen oder Berater?

Freundliche Grüsse. Marlene Held: Es liest sich so, dass Sie es sehr gut machen mit Ihrem Sohn. Das ist sehr wertvoll. Dennoch kann es punktuell sehr hilfreich sein punktuelle Beratung zu haben. Folgende Hinweise könnten womöglich weiterhelfen: Es gibt die Nathalie Stiftung, www. Der Verein Autismus Schweiz gibt Empfehlungen von Fachexperten ab, sowie Informationen und Kurse www.

Guten Tag Unser 2-jähriger Sohn beisst und schlägt uns regelmässig plötzlich und in diversen Situationen. Was können wir tun? Matthias Gysel: Guten Tag Ich finde es achtenswert, dass Sie diese Frage stellen. Ihr zweijähriger Sohn beisst und schlägt Sie regelmässig. Das ist für Sie eine sehr herausfordernde Situation, die Sie auch beunruhigen kann.

Wenn ein Kind sich so verhält, kann es Ausdruck seiner Verzweiflung oder seiner heftigen Gefühle sein. Das Verhalten ist in nicht gegen Sie als Eltern gerichtet.

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Wenn es Ihnen gelingt, in der Situation Ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, kann das helfen, Ihr Verhalten besser kontrollieren können. Gibt es Menschen in Ihrem Umfeld, die Sie, wenn es mit Ihrem Kind heftig ist, unterstützen und entlasten können? Sie etwas begleiten können? Können Sie sich als Eltern in solchen Situationen gegenseitige unterstützen und entlasten?

Wichtig ist, in diesen heftigen Situationen bei Ihrem Kind zu sein, mit ihm durch die Situation hindurchzugehen und ihm emotionale Sicherheit und Nähe zu geben. Guten Abend sehr geehrte Damen und Herren Per Zufall bin ich auf ihr Angebot gestossen und es hat mich angesprochen ihnen ein paar Fragen zu stellen. Ich bin 36 Jahre habe 3 Kinder zu Hause 7,4 und 1 Jahr alt.

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Bis zum dritten Kind war ich immer berufstätig, meine Kinder besuchten die kita. Beim dritten Kind habe ich aufgehört zu arbeiten und bin jetzt seit fast 2 Jahren zu Hause. Den Kindern bzw der Familie tut dies auch gut, weil eine gewisse Struktur da ist und mein ältester Sohn benötigt dies auch sehr. Seit einigen Monaten merke ich dass ich am Abend aber häufig sehr genervt bin, dieb2 Buben streiten sich oft, der mittlere ist extrem einversüchtig auf seine kleine Schwester, der lärmpegel zu Hause ist sehr hoch.

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Ich frage mich schon seit einiger Zeit ob ich überhaupt eine gute Mutter bin weil ich sie um Ich würde wieder gerne meinen kindern netter begegnen können. Im Moment bin ich nur die Polizistin am spielen und die Kinder sagen selber ich kommandiere sie immer herum. Haben sie mir einen Rat wie ich besser zu mir schauen kann? Vielen Dank für ihre Antwort. Fabian Ludwig: Sie nehmen die Bedürfnisse Ihrer Kinder offenbar gut wahr und gehen darauf ein, was gut und wichtig ist.

Wenn sich Rollenmuster versteifen, so wie Sie es beschreiben Polizistin , dann kann es hilfreich sein, die Rollen wieder etwas flexibler zu gestalten. Beispielsweise darauf zu achten, dass Sie genügend Austausch mit anderen Erwachsenen haben, und dass es fixe Zeiten gibt, an welchen Sie nicht für die Kinder zuständig sind. Manchmal bringen mich die Kinder an die Decke.

Ich schreie sie an und werfe Spielsachen um. In dieser Zeit, ich bin nicht mehr sich selber. Was kann tun,dass das nicht mehr passiert. Das ist auch gut so. Denn eine sichere Bindung zu Bezugspersonen ist sehr wichtig für das Kind und trägt es das ganze Leben lang! Diese Fürsorge dürfen wir auch uns selbst angedeihen lassen: eine gute Selbstfürsorge ist sehr wichtig.

Was tun? Kultiviere einen liebevollen Blick und liebevolle Gedanken zu dir selbst, zu den Kindern, zu deinen Nächsten, zur Umwelt. Verbundenheit, Zugehörigkeit, Selbstwert, Bindung, all dies entfaltet sich mit der bewussten und unbewussten liebevollen Haltung, die ich einnehme. Beobachte dich punktuell: wo gelingt mir dieser liebevolle Blick schon, wo möchte ich ihn noch mehr integrieren?

Wo kann ich beim nächsten Mal freundlich zu mir sein? Wir sind alle nicht perfekt oder alle perfekt im unperfekt-sein und wir haben alle manchmal keine Energie. Das ist normal. Ich kann als gutes Modell vorangehen und dem Kind je nach Alter erklären, dass ich müde war und deshalb geschimpft habe. Ich kann mich auch beim Kind entschuldigen und sagen, dass es meine Aufgabe ist zu schauen, dass ich mich erhole und es beim nächsten Mal besser machen möchte.

Als Eltern haben wir die Verantwortung für den Rahmen und die Stabilität. Es ist jedoch auch nicht hilfreich in Schuldgefühlen zu versinken, wenn ich nicht immer Buddha-mässig entspannt reagiert habe. Das kann niemand. Bleiben Sie im Moment, lassen Sie die Situation nach der Klärung los, schauen Sie, dass Sie sich erholen und beim nächsten Mal hilfreicher reagieren können.

Wir lieben unsere Kinder und geben unser Bestes, dabei sind wir «good enough fathers and mothers». Oder lies hilfreiche Literatur, bspw. Wird es zu akut: hole dir Hilfe bei einer Fachperson. Hallo liebes Experten Team Ich bin 32 Jahre alt und zweifache Mutter 3 und 1 Jahr. Aktuell habe ich sehr damit zu kämpfen, dass wenn die Kinder sehr fordernd sind oder ihnen etwas gerade nicht passt..

Da ich mich danach immer sehr schlecht fühle, will ich dagegen etwas unternehmen. Ich habe nun schon einiges darüber gelesen und dank diesen Tipps konnte ich es etwas in den Griff bekommen, wenn mich eine solche Welle überkommt. Gelesen habe ich auch, dass solche Reaktionen mit meinen früheren kindlichen Erfahrung zusammen hangen.. Nach meiner Geburt litt meine Mutter an einer sehr starken Wochenbett-Depression und ich war einige Wochen von ihr getrennt..

Kann es damit zu tun haben? Würden Sie mir empfehlen meine Mutter auf das anzusprechen? Ich möchte Sie nicht verletzen.. Corinna Walter: Guten Abend, vielen Dank, dass sie Ihre Situation so offen schildern. Ein Teil davon, was Sie beschreiben, die herausfordernden Situationen und negativen Gefühlen, sind leider von Beginn an mit dem Elternseins «mitdazugebucht» worden.

Ein andere Teil aber hat mit unsere Vergangenheit, mit der Geschichte, die wir als Kind sei es in Bezug mit unseren Eltern oder aber auch mit den Klassenkameraden erlebt haben. Diese Erfahrungen prägen uns in unserem Verhaltensweisen , so dass wir beispielsweise auf bestimmte Ereignisse gestresster reagieren als es «eigentlich ok» wäre.

Wir werden getriggert. In einem zweiten Schritt kann es nun spannend sein, herauszufinden wieso einem diese Situationen so triggern, und was sie mit einem selbst und unser Vergangenheit zu tun haben. Es kann sein, dass eine längere Trennungssituation, sei es im Rahmen einer Erkrankung eines Elternteils, beim Kind zu starken Verlassensängsten führt und diese Person später vieles unternimmt, um diese zu kompensieren z.

Ob dies bei Ihnen der Fall ist, kann ich nicht konkret sagen. Es kann sich aber hilfreich sein, auf Entdeckungsreise zu gehen, und herauszufinden wieso sie in bestimmten Situationen so reagieren. Anschliessend könnten Sie ihrem Gegenüber z. Die ganze Sendung empfinde ich wie ein Faustschlag in mein Gesicht. Eine Frechheit. Wenn beide Eltern arbeiten und dann sich beschweren, dass sie dies nicht können empfinde ich als Vater eines Autisten und eines Teenagers eine Frechheit!

Ich dachte es geht hier um Eltern die wirklich am Anschlag laufen, dass hier ist für mich eine reine Wohlstandserschöpfung. Heute wollen alle beide den vollen Lohn und dann noch die Familie nebenbei, klar das dies nicht geht! Guten Abend, ich bin voll am anschlag,kann nurnoch weinen. Bin ich im präventiven Bereich?

Oder ist meine Situation bereits akut? Leide ich bereits unter einem Eltern-Burnout und brauche mehr Pausen oder Unterstützung? Bist du bereits im erschöpften Bereich, dann zeigt der Selbsttest bspw. Sie würden gerne mehr Zeit für sich haben. In diesem Stadium ist es wichtig, dass Sie sich diese Zeit nehmen, sowohl für sich selbst als auch für Ihre Partnerschaft.

Sie erkennen keine Aussicht auf Besserung. An diesem Punkt ist es wichtig, dass Sie eine echte Pause einlegen und Ihr Leben wieder in Ordnung bringen, sowohl für Ihre eigene geistige Gesundheit als auch für das Wohlergehen Ihrer Kinder. Hilfreich: Integriere achtsame Pausen Nimm dir täglich Zeit für den «Sein»-Modus. Oft sind wir im «Tun»-Modus, was ohne Pausen das Stresssystem fördert und den mentalen Akku ablädt.

Die Achtsamkeit kann ein Helfer sein in die Ruhe: Sei ganz bewusst und ohne zu bewerten im jetzigen Moment, lass deine Sinne spüren. Klar, wir haben wenig Zeit, immer «will» jemand etwas. Dennoch: ob eine «längere» Pause von einem Tag für dich alleine bis hin zu mehrmals täglich 30 Sekunden innehalten und die Atmung beobachten, das alles kann der Entspannung dienen.

Es gibt Mindfullness-Based-Stress-Reduction Kurse, sogar für achtsames Elternsein. Es kann aber auch das Yoga, der Waldspaziergang, das Tee trinken sein, der hilft im jetzigen Moment zu sein, zu spüren und damit dem autonomen Nervensystem hilft beruhigende Muster zu erfahren und verankern. Mach dir deine Gedanken bewusst und setze positive Akzente. Mache bewusst Pausen, auch wenn es manchmal nur ganz bewusst ein Glas Wasser trinken ist.

Atme immer wieder tief und regelmässig, atme dabei etwas länger aus als ein. Guten Tag Mein 8 Jahre altes Kind hat wahrscheinlich eine hochsensible Veranlagung. Es reagiert oft sehr sensibel auf zu viele Menschen, Kinder, Lärm etc. Als Kleinkind schrie es immer, wenn ich seine Haare waschen musste, ca. Ich habe alle möglichen Methoden ausprobiert Jetzt, in der Schule, leidet es unter den lauten Mitschüler:innen.

Auch die Emotionen sind extrem. Mein Sohn kann sich bspw. Leider habe ich bisher noch keine kompetente Beratungsstelle gefunden, die sich damit auskennt. Soll man das Kind vor den Reizen schützen oder gibt es Methoden, damit es lernt, damit zu leben? Besten Dank. Alles wird intensiver wahrgenommen und verarbeitet, genau wie Sie es beschreiben. Einerseits sind das auch besonders viele schöne Dinge und Stimmungen, jedoch ist die Reizüberflutung und die starke emotionale Reaktion immer wieder ein Thema.

Ich kann Ihnen das Buch von Nora Imlau «Du bist anders, du bist gut» über gefühlsstarke Kinder sehr empfehlen. Matthias Gysel: Guten Abend Sie fragen nach den Regeln für einen Umgang mit dem Smartphone. Eine Frage, welche viele Eltern beschäftigt, ist das Smartphone und dessen Nutzung ein wichtiger Bestandteil von Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen geworden.

Bedeutungsvoll ist es, zu schauen, welche Interessen Ihr Kind nebst der Nutzung des Smartphones hat. Wenn Ihr Kind soziale Kontakte zu Gleichaltrigen pflegt und aktiv anderen Interessen nachgeht, ist der Smartphone nur ein Teil seiner Freizeitbeschäftigung und dementsprechend nicht nur problematisch.

Zudem sind auch wir Eltern bei der Nutzung des Smartphones im Familienalltag herausgefordert. Gelingt es uns selber gut, das Handy mal für eine gewisse Zeit auf die Seite zu legen? Manchmal kann es wertvoll sein, die eigenen Erfahrungen und Schwierigkeiten des Umgangs mit den Kindern zu besprechen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute. Ich bin 28 und alleinerziehend mit einem 1 Jährigem Sohn.

Ich laufe seit Wochen auf reserve und weiss schon das ich Hilfe brauche, wo bekomme ich diese und was gibt es für Möglichkeiten? Fabian Ludwig: Es ist gut und wichtig, dass Sie merken, dass Sie Hilfe brauchen, und diese Signale ernst nehmen. Die Angebote sind regional unterschiedlich, je nachdem, wie Ihre Situation ist. Erste Anlaufstellen sind häufig Hausärztin oder Frauenärztin.

Unterstützung beim Finden der geeigneten Hilfe bietet auch der «Elternnotruf» www. Guten Tag Wir haben drei kleine Kinder, mit kurzem Altersabstand zueinander. Ich bin Nonstopp mit Kinderbetreuung, Haushaltsarbeiten und Garten beschäftigt. Das wäre nicht so schlimm, wenn die Kinder ihr Chaos selber aufräumen würden und nicht die ganze Zeit streiten würden.

Auch folgen sie nicht. Mein Mann sagt, die Situation ist nicht so schlimm er ist ja immer bei der Arbeit und ich solls locker nehmen Meine Eltern behaupten ich habe Kinder nicht im Griff Kinder alle unter 4 Jahre. Kritik also von allen Seiten. Ich fühle mich im Hamsterrad strample ununterbrochen, ich mache so viel, möchte alles perfekt im Haushalt machen und niemand merkt, wie schlecht es mir wirklich geht.

Bin am Anschlag und möchte nicht mehr so weitermachen. Marlene Held: Als Eltern gefordert sein bis immer mal wieder überfordert sein ist normal. Es ist wichtig immer wieder klar zu selektionieren: was will ich, was nicht, was ist nötig, was ist optional, wen frage ich um Unterstützung, was gebe ich ab, was mache ich zusätzlich. Und auch dann gibt es immer wieder Phasen, in denen trotzdem «alles zuviel» sein kann.

Wichtig ist es aus Zeiten von «Stress» wieder täglich mehrmals in Phasen der «Regeneration und Aufbau der Energie» zu kommen. Wenn es zuviel wird: entlasten, entlasten, entlasten. Lasten abgeben. Auszeit nehmen: Minuten bis Tage, je nachdem. Entspannung suchen: was tut dir persönlich gut? Wer übernimmt was? Lass genügend Zeit für «freies Spiel» und Kontemplation. Am idealsten mit anderen Kindern und Erwachsenen gemeinsam ums Haus und in der Natur.

Hallo, Unser Sohn ist 3. Er wacht derzeit ca alle 2h auf und braucht Kuscheleinheiten um wieder einzuschlafen. Ich schlafe auf einem Bett neben ihm und manchmal in seinem Bett, da ich einfach zu müde bin ständig von meinem Zimmer in seines zu laufen. Das Problem ist aber, dass ich so selber kaum zum schlafen komme und den ganzen Tag arbeiten muss. Meine Frau muss sich ums Neugeborene kümmern, welches ebenfalls stündlich aufwacht und tagsüber kaum schläft.

Auf Dauer können wir so nicht funktionieren. Fabian Ludwig: Es handelt sich um die körperlich wohl strengste Zeit mit den Kindern. Die Situation, die Sie schildern, klingt sehr streng, und kommt so oder ähnlich in vielen Familien vor mit Kindern in diesem Alter. Es ist gut und wichtig, dass Sie auf das Bedürfnis Ihres Sohnes eingehen, für den es sich mit der Geburt eines neuen Geschwisters wohl ebenfalls um eine herausfordernde Zeit handelt.

Die Situation wird wieder besser werden, und bis dahin gilt es, so pragmatisch wie möglich zu sein. Auch wenn dies z. Grüezi mitenand Wie findet unser sohn Lehrjahr Zimmermann? Morgens ärgert er sich über sich selbst dass er nichts für die Schule gemacht und nur gegamt hat. Vielen Dank und freundliche Grüsse. Matthias Gysel: Guten Abend Ich finde es anerkennenswert, dass Sie schreiben.

Sie fragen, wie Ihr Sohn die Motivation für die Schule findet. Er ist im ersten Lehrjahr als Schreiner. Sicher eine spannende Lehre. Woran liegt das? Christiane Lutz fordert von Eltern etwas, das nicht leicht fällt, manchmal sogar schmerzlich sein kann: nämlich erstens, das eigene Verhalten kritisch zu betrachten, und zweitens, Kinder so zu sehen, wie sie sind, und nicht, wie es unseren Wünschen entspricht.

Wenn Erwachsene ihr Verhalten ändern, tun dies ganz oft auch die Kinder. Es ist die Geschichte von Astrid Lindgrens "Karlsson vom Dach": Lillebror, ein siebenjähriger Junge, bekommt täglich Besuch von Karlsson, einem alterslosen Herrn, der sich all das traut, was Lillebror gerne täte. Szenen, über die wir lachen können, wenn wir sie unseren Kindern vorlesen.

Was aber, wenn sie zur Realität werden? Wenn der eigene Sohn, die eigene Tochter ständig durch Grenzüberschreitung provoziert? Aber diese Freiheit darf eben nicht grenzenlos sein , Kinder brauchen auch Orientierung. Und genau die müssen Eltern geben, indem sie Grenzen setzen. Statt konsequent zu handeln, reagieren Eltern beliebig: Schokolade vor dem Mittagessen?

Fernsehmarathon trotz Fünf in Mathe? Wenn's sein muss Denn die Kinder werden immer anstrengender: Sie entwickeln eine enorme Anspruchshaltung. Und ihre verzweifelten Versuche, durch Provokation doch noch eine Auseinandersetzung mit den Eltern zu erreichen, werden immer nervenaufreibender. Frage dich, wie konsequent du deinem Kind gegenüber bist, und überlege dir: Was könnte der Grund für zu schnelles Kleinbeigeben sein.

Will ich durch meine Zugeständnisse fehlende gemeinsame Zeit wettmachen? Oder treibt mich vielleicht ein Autoritätsproblem um — die Angst, bei einem strengeren Erziehungsstil nicht mehr gemocht zu werden? Diese Sorgen sind unbegründet, denn Kinder wünschen sich Eltern, die ihnen Halt geben und es ihnen ermöglichen, sich in der Welt zurechtzufinden.

Traue dich, konsequent zu sein! Psychologen sprechen in diesem Zusammenhang vom "Schatten". Gemeint ist, dass wir positive Seiten in uns überbetonen und dunkle Seiten verdrängen. Beispiel Jasmin, elf Jahre alt. Bis vor kurzem ein liebes, anschmiegsames Kind.