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Jeder zweite Studierende sollte eine substanzielle Auslandserfahrung, sei es in Studium oder Praktikum, absolviert haben, derzeit ist es nur etwa jeder Dritte. Daher streben wir eine Erhöhung der ausländi- schen Studierenden auf Der Anteil der Bildungs- und Hochschulausgaben an der deutschen Entwicklungs- hilfe muss spürbar steigen.

Dank geht auch an unsere Mitgliedshochschulen und -studierendenschaften, an die Gremienmitglieder des DAAD sowie an unsere rund Auswahlprofessorinnen und -professoren, die sich ehrenamtlich für den DAAD einsetzen und die Qualität unserer Entscheidun- gen verbürgen. Ich freue mich auf die kommenden Jahre und darauf, die deutschen Hochschulen und Wissenschaftsein- richtungen bei ihrem Weg in die Internationalisierung zu begleiten und zu unter- stützen.

Professor Dr. Der DAAD als Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Hochschulen 10 2. Der DAAD als Mittlerorganisation der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, der nationalen und europäischen Hochschulpolitik und der Entwicklungszusammenarbeit 14 3. Die Entwicklung des DAAD — 15 4. Die strategischen Ziele und Aufgaben 16 5.

Die Programme und Projekte und ihre leitenden Prinzipien 20 6. Programmpolitische Veränderungen — neue Programme 24 7. Die Austauschbilanz 28 8. Herkunft und Verwendung der Mittel 32 9. Aus der Arbeit der Organe 36 Die Geschäftsstelle 43 Chronik II. Wichtige Ereignisse des Jahres 45 Die Arbeit des DAAD nach strategischen Zielen III. Stipendien für Ausländer 62 2.

Stipendien für Deutsche 78 3. Internationalisierung der Hochschulen 92 4. Förderung der Germanistik und der deutschen Sprache im Ausland 5. Hochschulzusammenarbeit mit Entwicklungsländern Die Arbeit des DAAD in den Regionen der Welt IV. Westeuropa 2. Der DAAD und die Programme der Europäischen Union 3. Mittel- und Ost- sowie Südosteuropa, GUS und Türkei 4.

Nordamerika 5. Lateinamerika 6. Nordafrika und Nahost 7. Afrika, Subsahara 8. Zu seinen vorrangigen Zielen gehört es, — ausländische Nachwuchseliten für einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Deutschland zu gewinnen und möglichst lebenslang als Partner zu erhalten, — den deutschen Forschungs- und Führungsnachwuchs an den besten Plätzen der Welt im Geiste von Toleranz und Weltoffenheit zu qualifizieren, — die Internationalität und Attraktivität der deutschen Hochschulen zu fördern, — der Germanistik und der deutschen Sprache, Literatur und Landeskunde an wichtigen ausländischen Hochschulen einen angemessenen Platz zu erhalten oder zu verschaffen, — den Entwicklungsländern des Südens und den Reformstaaten im Osten beim Aufbau leistungsfähiger Hochschulstrukturen zu helfen.

Diese Zielsetzungen konkretisieren sich in über zweihundert Programmen, die ganz überwiegend aus öffentlichen Mitteln des Bundes finanziert werden. Daneben unterstützt der DAAD die internationalen Aktivitäten der Hochschulen durch eine Reihe von Dienstleistungen. Dazu zählen Informations- und Publikationsprogramme, Marke- ting, Beratungs- und Betreuungshilfen sowie Programme, die auf eine stärkere Internationalisierung und weltweite Attraktivität der deutschen Hochschulen zie- len.

Der DAAD als Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Hochschulen Der Austauschdienst der Hochschulen wurde erstmals auf der Grundlage akademischer Eigeninitiative errichtet, aufgelöst und im Jahr als einge- tragener Verein privaten Rechts wieder gegründet. Seine ordentlichen Mitglieder sind — auf Antrag — die Hochschulen, die in der Hochschulrektorenkonferenz HRK vertreten sind, sowie die Studierendenschaften dieser Hochschulen.

Hochschulstart: Nachrückverfahren: Rangliste: Wie stehen die Chancen? [Seite 3]: Forum

Eine Mitgliedschaft ist dabei nicht Voraussetzung für die Beteiligung an DAAD-Programmen; sie öffnet den Hochschulen aber Einflussmöglichkeiten auf die Leitung und Verfassung des DAAD Wahl der Organe, Satzungsbeschlüsse und auf die Grundlinien der Programmgestaltung. Sie ist zugleich Ausdruck für den Charakter des DAAD als wissenschaftliche Selbstverwaltungsorganisation. Diesem Anspruch entspricht die innere Verfassung des Vereins, insbesondere die akademisch geprägte Zusammen- setzung der Organe vgl.

Schaubild A. Kuriatstimmen für besondere Hochschularten je 1 Stimme, z. Kuriatstimmen Mitgliedshochschulen des DAAD Studierendenschaften Universitäten, Techn. Hochschulen, Kuriatstimmen der Mitglieds- Pädagogische Hochschulen, hochschulen Gesamthochschulen mit Promo- Fach- Pädagogische Sonstige tions- und Habilitationsrecht hoch- Hochschulen Hochschulen schulen Baden-Württem- Musik, Kunst bergs Theologie, u.

Vorrangiges Kriterium ist dabei die wissenschaftliche Qualifikation der Bewerber und die Qualität des Projekts. Die etwa ehrenamtlich tätigen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer in den rund 85 Auswahlkommissionen werden ohne staatliche Einflussnahme vom Vorstand des DAAD für vier Jahre berufen. Es besteht die Möglichkeit einer ein- maligen Wiederberufung. Durch diese verschiedenartigen politischen Schnittstellen übt der DAAD Mittler- funktionen in mehreren Richtungen aus: zwischen den verschiedenen Bundes- ressorts, zwischen Bund und Ländern als Trägern der Hochschulen , zwischen Hochschule und Staat, zwischen Wissenschaft und Politik.

Sie hat sicher mit der schwierigen deutschen Geschichte DAAD-Gründung , Wiedergründung und dem Föderalis- mus zu tun. Inzwischen dürfte sie sich aber auch durch über jährige Tradition, hohe Professionalität, Kreativität und Effizienz eine dauerhafte Rechtfertigung verschafft haben. Nicht zuletzt eröffnet der Selbstverwaltungscharakter des DAAD internationale Handlungsspielräume auch dort, wo regierungsamtliche Beziehun- gen besonderen politischen Schwierigkeiten unterliegen.

Das Verständnis von Staat und Hochschulen für diese wechselseitigen Abhängigkeiten, Interessen und Erträge erlaubt in aller Regel eine partnerschaftliche Verständigung auch in den Fällen, in denen wissenschaftliche und politische Anliegen nicht von vornherein übereinstimmen. Die Entwicklung des DAAD — Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung des DAAD in Eckdaten seit Sowohl die Zahl der Geförderten als auch die übrigen Parameter haben sich dyna- misch entwickelt s.

Tabelle 1. In den 57 Jahren seit Wiedergründung des DAAD sind über 1,4 Mio. Akademiker im In- und Ausland gefördert worden, die ihrer- seits eine Vielzahl von Kontakten hergestellt und erhalten haben. Damit ist ein dichtes, kontinuierlich wachsendes Netzwerk entstanden, dessen wissenschaft- liche, aber auch politische und wirtschaftliche Bedeutung nicht hoch genug einge- schätzt werden kann.

Nicht weniger wichtig als diese quantitativen Daten sind die inhaltlichen Beiträ- ge, die der DAAD durch eine systematische Verbesserung seiner Programme sowie durch innovative Konzepte zur Qualität des akademischen Austausches und zur inneren Reform der deutschen Hochschulen beigesteuert hat. Beispielhaft sei auf die Aktionsprogramme zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Studien- und Wissenschaftsstandorts Deutschland aus den Jahren , und www.

Tabelle 1 Eckdaten zur Entwicklung des DAAD — DAAD-Geförderte 4. Die strategischen Ziele und Aufgaben Die DAAD-Programme lassen sich fünf strategischen Zielsetzungen zuordnen, die in Schaubild B S. Dabei machen die Überschneidungen zugleich die gegenseitigen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen deutlich, die zwischen den Aktionsfeldern bestehen.

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Die fünf Ziele sind: Die Förderung ausländischer Nachwuchseliten, um künftige Führungs- persönlichkeiten in Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien als Partner und Freunde für Deutschland zu gewinnen. Ziel 1 Der DAAD fördert die fachliche und persönliche Qualifizierung ausländischer Nachwuchseliten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch die Vergabe von Stipendien, die überwiegend aus Mitteln des Auswärtigen Amtes AA und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent- wicklung BMZ finanziert werden.

Zielgruppen sind Studierende, Praktikanten, Doktoranden und Wissenschaftler, die von unabhängigen wissenschaftlichen Kom- missionen aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt werden. Der DAAD betreut seine ehemaligen Stipendiaten Alumni über die Förderung in Deutsch- land hinaus und bildet damit ein weltweites Netzwerk von Führungspersönlich- keiten, die Deutschland verbunden sind.

Die Förderung deutscher Nachwuchseliten, um sie als künftige Führungspersönlichkeiten in Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien im Geiste internationaler und interkultureller Erfahrungen weltoffen zu qualifizieren.

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Ziel 2 Der DAAD fördert die fachliche und persönliche Qualifizierung hervorragender deutscher Studierender, Praktikanten, Graduierter und Nachwuchswissenschaftler, die von unabhängigen wissenschaftlichen Kommissionen aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt werden. Er ermöglicht ihnen Studien- und Forschungsauf- enthalte an den besten Hochschulen im Ausland durch Stipendien, die überwie- gend aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF finanziert werden.

Der DAAD betreut seine Stipendiaten, soweit möglich und nötig, vor Ort und hält mit ihnen als Alumni auch nach Ende des Stipendiums Kontakt. Die Förderung der Internationalität und Attraktivität der deutschen Hochschulen, damit Deutschland eine erste Adresse für den wissen- schaftlichen Nachwuchs aus aller Welt bleibt oder wieder wird.

Ziel 3 Der DAAD fördert die systematische und professionelle Internationalisierung der deutschen Hochschulen durch Information, Beratung, Fortbildung, institutionelle Programme und Mitwirkung an der politischen Meinungsbildung. Desgleichen fördert der DAAD die Schaffung gastfreundlicher Rahmenbedingungen Ausländerrecht, Betreuung und Nachbetreuung u.

Die Förderung der Germanistik und der deutschen Sprache, der Literatur und der Landeskunde an ausgewählten ausländischen Universitäten, um Deutsch als wichtige Wissenschafts- und Verkehrssprache zu stärken und die Kenntnis über die Gegenwartsentwicklung in Deutschland zu verbreiten. Ziel 4 Dies geschieht vor allem durch den weltweiten Einsatz von zur Zeit Lektorin- nen und Lektoren, durch Stipendien und durch besondere Veranstaltungen und Publikationen.

Zusätzlich baut der DAAD an ausgewählten ausländischen Spitzen- universitäten Deutschlandzentren zur Ausbildung künftiger Deutschlandexperten auf zur Zeit gibt es 15 solcher Zentren. Auch im Inland ist Deutsch als Fremd- sprache DaF für den DAAD wegen der Bedeutung der Sprachkenntnisse für die Zulassung ausländischer Studierender an den Hochschulen ein wichtiges Thema.

Dazu gehört u. Die Förderung der Hochschulentwicklung in Entwicklungs- und Transformationsländern in Mittel- und Osteuropa, um deren wirtschaft- lichen und demokratischen Reformprozess zu unterstützen. Ziel 5 Der DAAD fördert, überwiegend aus Mitteln des BMZ, den Aufbau leistungsstar- ker und langfristig selbsttragender Hochschulstrukturen in den Entwicklungs- und Transformationsländern.

Auch hier gehört der Aufbau nachhaltiger Netzwerke mit den Geförderten zum Programm. Der Aufent- halt dieser Studierenden und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen fördert darüber hinaus auch hierzulande das Verständnis für die Entwicklungsländer und die Notwendigkeit der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit. Zu diesem Arbeitsbereich gehört im weiteren Sinn auch das Bemühen um einen verstärkten Dialog zwischen den Kulturen und die hochschulbezogenen Wiederaufbauhilfen nach kriegerischen oder Natur-Katastrophen Stabilitätspakt Balkan, Afghanistan, Irak, Tsunami.

EUR 77 Mio. EUR 4 Förderung der Germanistik und der deutschen Sprache Ausgaben: 37 Mio. Stipendien für Ausländer 4. Förderung der Germanistik und 3 Förderung ausländischer Nachwuchs- der deutschen Sprache im Ausland eliten an deutschen Hochschulen und Förderung der deutschen Sprache, der Forschungseinrichtungen Germanistik und der Deutschlandkunde Allgemeine Individualstipendien für an ausländischen Hochschulen ausländische Studierende, Praktikanten, Deutschsprachige Studiengänge im Graduierte, Wissenschaftler, Künstler Ausland und Administratoren Germanistische Institutspartner- Praktikantenförderung und -vermittlung schaften Kurzprogramme für Informations- und Vermittlung deutscher wissenschaft- Studienreisen licher Lehrkräfte Lektoren, Kurz- und Sprach- und Fachkurse Langzeitdozenten an ausländische Hoch- Internationalisierung Alumni-Netzwerke schulen Individualstipendien für ausländische der Hochschulen 2.

EUR deutsche Studierende, Praktikanten, Graduierte, Wissenschaftler, Künstler und staltungs- und Sonderprogramme TestDaF: Weltweite Sprachprüfung zur Administratoren Hochschulzulassung in Deutschland EU-Mobilitätsprogramme Praktikantenförderung und -vermittlung 5. Bildungszusammenarbeit mit Gruppenreisen für Studierende Entwicklungsländern Sprach- und Fachkurse Förderung der wissenschaftlichen, 5 wirtschaftlichen und demokratischen 3.

Die Programme und Projekte und ihre leitenden Prinzipien Die über Programme des DAAD reichen vom kurzfristigen Austausch für For- schung oder Lehre bis zum mehrjährigen Promotionsstipendium eines Graduierten aus einem Entwicklungsland, vom Informationsbesuch einer ausländischen Rekto- rendelegation bis zum langfristig konzipierten Regionalprogramm zwecks Aufbaus leistungsfähiger Hochschulstrukturen in der Dritten Welt.

Sie werden veranschau- licht in der Chronik des Jahres Seite 45 ff. Im Folgenden sollen daher hier nur die übergrei- fenden Prinzipien erläutert werden, die die meisten dieser Programme prägen: a Unabhängige Auswahl nach Leistung Der DAAD hat sich auch in kontroversen Zeiten zu einer Eliten-Förderung bekannt, die rein leistungsorientiert, von unabhängigen akademischen Kommissio- nen abgesichert und insofern offen für jedermann ist, der diesen hohen Ansprüchen genügt.

Zu diesen Ansprüchen gehört neben geistigen Fähigkeiten auch ein Per- sönlichkeitsprofil, das die Erwartung erlaubt, der Stipendiat werde der Gesell- schaft, die ihn fördert, direkt oder indirekt etwas vom Ertrag des Stipendiums zurückgeben. Natürlich ist dieser Anspruch nicht in allen z. Kluge Leute machen in der Regel kluge Sachen und bedürfen eher des Vertrauens als der Kontrolle, was wiederum die richtige Auswahl und letztlich die Qualität der Auswählenden zur Schlüsselfrage macht.

Carlo-Schmid-Programm für Praktika in internationalen Organisa- tionen. Dies garantiert dann auch das notwendige nachhaltige Interesse und Durchhaltevermögen der Akteure. Dieses Prinzip ist freilich nicht immer durchzuhalten gegenüber den oftmals spezifischen, manchmal auch schwankenden Präferenzen einzelner Geldgeber im In- und Ausland. Für den DAAD gehört zum Prinzip der Fächer- balance im übrigen auch ein massives Engagement für den künstlerischen Nach- wuchs in allen seinen Sparten; mit jährlich fast 2.

Freilich macht auch der DAAD — nach seinen eigenen Sachgesetzlichkeiten — Unterschiede zwischen den Ländern. Während für Ausländer die Stipendienquoten in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt als Geldgeber politisch gesetzt werden, folgen sie bei den Deutschen grundsätzlich der jeweiligen Länder- Nachfrage. Petersburg Brandeis University Waltham, Boston Zentrum für Deutschland- und Europastudien ZEDES — BMW Center for German and European Studies, Germanicum, St.

Kliment-Ohridski-Universität Sofia Georgetown University Washington D. Programmpolitische Veränderungen — neue Programme Im Berichtsjahr gab es für den DAAD wieder erfreuliche Aufwüchse bei allen drei Bundesgeldgebern — insgesamt konnte die Rekordzahl von 22 Programmen neu ausgeschrieben werden.

Der vom Auswärtigen Amt bereitgestellte Stipendien- und Wissenschaftsbe- ziehungstitel stieg um rund 2,5 Mio. Januar in Kraft getretenen Neufassung der AA-Stipendienrichtlinien aufgestockt überwiegend durch Famili- en- und Kinderzuschläge. Aus zusätzlichen Mitteln des BMBF in Höhe von rund 2,4 Mio. Euro wurden die Förderungen von internationalen Studenten- und Ausbildungspartnerschaften ISAP verstärkt sowie die Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland.

Momentan sind Gründungen in Istanbul und in Lahore, in Ho Chi Minh City und in Oman in Arbeit; zur Fortentwicklung der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty liegt ein umfangreiches Konzept vor. Die erfolgreichen Programme PROFIS Programm zur Förderung der Inter- nationalisierung und PHD strukturierte internationale Promotionsprogramme werden in vermindertem Umfang und verändertem Zuschnitt ab fortgeführt.

Der Aufwuchs beim BMZ in Höhe von rund 1,3 Mio. Einen starken Zuwachs rund 3,7 Mio. Inzwischen werden über solche Programme rund 1. Neben der Fortsetzung der im Vorjahr neu begonnen Programme mit z. Das Programm wird vom AA und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften CAS kofinanziert. Aserbaidschanische Studierende und Graduierte können für ein bis drei Jahre auf BA-, MA-, oder Ph.

Korea bewerben. Weitere neue Programme für Deutsche und Ausländer sind ein Förderprogramm zur Teilnahme deutscher Studierender am REU-Programm Research Experience for Undergraduates der USA, zwei Sonderprogramme für mexikanische Stu- dierende, das Vladimir Admoni-Programm für Doktorandenschulen in Osteuropa für Promovenden der Germanistik sowie das Master Plus-Programm mit Süd- osteuropa.

Weitere neue Programme für deutsche Hochschulen sind: — African Good Governance Network AGGN : Ziel dieses Programms ist der Aufbau eines Netzwerks von exzellenten Fach- und Führungskräften in Afrika, die in besonderer Weise geeignet sind, die Entwicklung ihrer Länder voranzu- treiben. Das GIP-Programm soll die Germanistik und die Position der deutschen Sprache in den genannten Welt- regionen stärken.

Das sogenannte Lomonosov-Programm für Natur- und Ingenieurwissenschaftler, das bisher von Russland und Deutschland mit je 1,6 Mio. Euro gefördert wurde, konnte im Berichtsjahr bis verlängert werden. Neu ist auch die Förderung der zusammengehörigen Zentren für Deutschland- und Europastudien an der Hebräischen Universität Jerusalem und an der Universi- tät Haifa.

Sie sollen als Koordinationsstelle deutschlandbezogener Lehre und For- schung in der Region wirken; u. An der Universität Haifa sollen Deutschlandbezüge in den Studiengängen und bei der Doktorandenförderung aufgebaut bzw. Damit fördert der DAAD insgesamt 15 Zentren für Deutschland- und Europastudien weltweit. Gleichzeitig wurde ein neues Programm zur Förderung von Deutschland- und Europastudien in Kanada ausgeschrieben.

Mit insgesamt rund Ausstellern aus 25 Mitgliedsstaaten der EU und mehr als 1. Insgesamt wurden 21 Projekte in elf Ländern durchgeführt, davon: USA 4, Russland 3, Brasilien 2, Chile 1, Mexiko 2, Ägypten 2, Deutsch- land 2, Japan 2, Südafrika 1, Singapur 1 und Australien 1. Eine Besonderheit für war die Durchführung des Deutsch-Ägyptischen Jahres der Wissenschaften und Technologie , einer Initiative des BMBF und des ägyptischen Ministry of Higher Education and Scientific Research.

Deutsche und ägyptische Wissenschaftler führten zahlreiche Workshops und Konferenzen zu einschlägigen Themen in sechs Forschungsfeldern durch. Insgesamt fanden Veranstaltungen in beiden Ländern statt. Ein Forschungsfonds der Regierun- gen sowie drei Mobilitätsverträge zwischen DAAD und ägyptischem Ministerium werden die deutsch-ägyptische Zusammenarbeit weiter stärken www.

Neue Initiativen gab es weiterhin im wichtigen Bereich der Zulassung ausländi- scher Studierender: Nach dem erfolgreichen Modell der Akademischen Prüfstelle APS in Peking wurde auch eine APS in Hanoi eingerichtet, die bei der Deut- schen Botschaft angesiedelt ist. Auch der im Auftrag des DAAD von ITB Consulting und TestDaF-Institut ent- wickelte Test für ausländische Studierende TestAS hat wichtige Fortschritte zu verzeichnen: Er wurde in erfolgreich an verschiedenen TestDaF-Zentren erprobt.

Die Austauschbilanz Die wichtigsten Daten der Programmbilanz werden in Tabelle 2 zusammen- gefasst und den Zahlen des Vorjahres gegenübergestellt. Die Gesamtbilanz der Förderungen des Jahres weist Im Rahmen der EU-Mobilitätsprogramme wurden zudem insgesamt Auch bei ihnen gab es einen leichten Zu- wachs auf rund Jahres- und Semesterstipendien 8. Kurzstipendien 1. Fach- und Sprachkurse 2.

Praktikantenförderung 1. Gruppenprogramme 1. Internationale Studien- und Austauschprogramme ISAP 1. Weitere Partnerschafts- und Hochschulprogramme 7. Stipendien- und Betreuungsprogramme STIBET 4. Sonstige Förderungen 76 74 76 74 51 B Wissenschaftler, Künstler, Administratoren 6. Lektoren 2. Postdoc-Programme 3. Langzeitdozenten, Gastdozenten, Lehrstühle 90 4.

Kurzzeitdozenten 5 33 5. Bilateraler Wissenschaftleraustausch 6. Austausch in Projekten PPP 1. Weitere Partnerschafts- und Hochschulprogramme 3. Forschungs- und Arbeitsaufenthalte, Wiedereinladungen 9. Berliner Künstlerprogramm 44 39 44 39 28 Informationsaufenthalte, Fortbildung 1. LEONARDO 85 2. Stipendiatentreffen 2. Nachkontaktveranstaltungen, Symposien, Kongresse Die Gründe für den Anstieg bei der DAAD-Förderung für Ausländer liegen vor allem in dem Aufwuchs der AA-Mittel und in den neuen Programmen, die im vor- angehenden Kapitel dargestellt worden sind.

Der leichte Anstieg bei den BMBF- geförderten Deutschen erklärt sich angesichts reduzierter Mittelbewilligung vor allem aus Umschichtungen zugunsten von Programmen mit kürzerer Förderungs- dauer oder geringeren Dotierungen, spiegelt damit aber auch einen gewissen Trend zugunsten kürzerer Auslandsaufenthalte wider, der mit der Umstellung auf das Bachelor-Master-System wohl noch zunehmen wird.

Bei der Fächerverteilung der deutschen Geförderten ohne EU-Programme liegen die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften vorn 28 Prozent. Leicht gestiegen ist der Anteil der Ingenieurwissenschaften von 15 auf 16 Prozent. Bei den Ausländern liegen die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und die Ingenieurwissenschaften mit jeweils 22 Prozent auf dem ersten Rang, direkt gefolgt von den Sprach- und Kulturwissenschaften 21 Prozent.

Allerdings ist die Fächerverteilung in den einzelnen Programmtypen durchaus unterschiedlich, wie die Grafiken in Kapitel III jeweils deutlich machen. Der Anteil der Frauen unter den DAAD-Geförderten ohne EU-Programme ist leicht gesunken und liegt bei 40 Prozent. Dabei bestehen allerdings beachtliche Unterschiede in den einzelnen Zielgruppen: So lag der Frauenanteil bei den Stu- dierenden mit DAAD-Förderung bei den Deutschen bei 40 Prozent und bei den Ausländern bei 45 Prozent; der Frauenanteil der geförderten Graduierten und Dok- toranden liegt nach wie vor bei den Ausländern bei 43 Prozent, bei den Deutschen ist er leicht auf 46 Prozent gesunken.

Bei den Wissenschaftlern betrug der Anteil 31 Prozent bei den Ausländern und nur 25 Prozent bei den Deutschen. Die Zahlen reflektieren das Phänomen stark abnehmender Frauenanteile bei zunehmender akademischer Qualifikation. Die leichte Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr korrespondiert offensichtlich mit der geschilderten Veränderung im Fächerspek- trum der Geförderten.

Schaubild F macht die regionale Verteilung der Geförderten nach Herkunfts- und Zielregionen deutlich. An zweiter Stelle liegt weiterhin mit 18 Prozent die Region Asien, Australien, Ozeanien. Lateinamerika erreicht in 11 Prozent und Nordamerika bleibt bei 8 Prozent der Geförderten. Zielregionen Westeuropa 2. Nach wie vor gibt es, allen gegenläufigen Bemühungen zum Trotz, einen globalen akademi- schen Trend Richtung Westen.

Die Tabelle 3 gliedert die Gesamtzahlen der sieben Regionen nach den Haupt- programmen des DAAD und unterteilt sie dabei nach Deutschen D und Auslän- dern A sowie nach Studierenden und Graduierten einerseits und Wissenschaftlern andererseits. Nach einzelnen Ländern untergliederte Tabellen finden sich in den Regionalkapiteln Kapitel IV.

Dort wird auch die Entwicklung in den einzelnen Weltregionen differenziert dargestellt und bewertet. Herkunft und Verwendung der Mittel Die Beiträge der einzelnen Geldgeber zu den Gesamtausgaben — mit Ver- gleichszahlen der Vorjahre — sind in Tabelle 4 dargestellt. Im Berichtsjahr ist das Gesamtbudget gegenüber dem Vorjahr um 17,3 Mio.

Euro gestiegen. Die Steigerung ist auf Zuwächse im Bereich des AA 5,2 Mio. Euro , des BMZ 1,3 Mio. Euro , der EU 9 Mio. Euro und der anderen Drittmittel- Geldgeber 3,1 Mio. Euro zurückzuführen. Euro sowie einem Mehr von 1,6 Mio. Euro bei den investiven Mitteln im Verwaltungshaushalt, die zur Finan- zierung des IT-Projekts zur Ablösung der Bewerberdatenerfassung BDV , Stipen- diatendatenverarbeitung SDV , Aufbau einer Alumnidatenbank und Erstellung eines Zuwendungsvertragsprogramms mit der Standardsoftware SAP R3 dienen.

Beim BMZ ist die Steigerung auf eine Intensivierung der vorhandenen Pro- grammlinien zurückzuführen. Bei den anderen Geldgebern schlägt sich vor allem erneut die erhebliche Zunahme von Stipendienprogrammen mit Teil- Finanzierung durch ausländische Partner nieder. Eine Verringerung der Zuwendungen war im Berichtsjahr lediglich im Bereich des BMBF zu verzeichnen 1,2 Mio.

Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen das starke Abschmelzen der Zuwendungen für die auslaufenden Programme PROFIS und PHD, die nicht vollständig durch Steigerungen in anderen Programmlinien kompensiert werden konnten. In die Gesamthaushaltssumme von ,6 Mio. Euro sind eine Reihe von Finan- zierungsbeiträgen nicht eingerechnet, die indirekt der Arbeit des DAAD zugute- kommen, aber nicht über dessen Haushalt laufen.

Dies gilt insbesondere für die treuhänderisch verwalteten Mittel der Versicherungsstelle im DAAD 2,1 Mio. Jahres- und Semesterstipendien D 1. Kurzstipendien D 90 88 34 1. Fach- und Sprachkurse D 1 25 10 A 1. Praktikantenförderung D 1. Gruppenprogramme D 2. Internationale Studien- und D 26 26 20 Austauschprogramme ISAP A 13 64 11 66 7. Weitere Partnerschafts- und D 1.

Mit dem Losverfahren zum Medizinstudienplatz

Neben dem Losverfahren der Hochschulen, verlost hochschulstart. Für das Cleargingverfahren können sich Interessierte direkt und seperat bei hochschulstart. Es werden je Semester maximal 12 Studienplätze von hochschulstart. Laut der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze ZVS muss der Zulassungsantrag für das Sommersemester zwischen dem März — April und für das Wintersemester zwischen dem September und dem Oktober bei der Hochschule eingegangen sein.

Allerdings legen die meisten Hochschulen abweichend von dieser Vorgabe eigene Bewerbungszeiträume fest. Hier sollten sich Bewerber über die Regelungen an der jeweiligen Hochschule informieren. Bewerbungen, die nicht im Bewerbungszeitraum eingehen, sind vom Losverfahren ausgeschlossen. Falls die Hochschule kein Online-Losverfahren oder ein Formular anbietet, sollte in jedem Fall der Zulassungsantrag für das Losverfahren schriftlich erfolgen.

Je Studienplatz sollte eine gesonderte Bewerbung erfolgen. Manche Hochschulen beschränken die Anzahl der Bewerbungen je Bewerber auf ein oder zwei Studiengänge. Folgendes sollte als dem Antrag hervorgehen:. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Zulassungsbescheide verschickt. Du möchtest Dich gezielt auf Dein Auswahlverfahren vorbereiten?

Dann schau Dir doch mal unsere Testtrainer an. Im neuen Vergabeverfahren, welches es seit dem Sommersemester gibt, wird es weiterhin ein Losverfahren geben. Dieses soll Plätze besetzen, die nach dem regulären Verfahren und dem koordinierten Nachrücken immer noch frei geblieben sind. Allerdings bleiben nach dem koordinierten Nachrücken des neuen Systems nur wenige Plätze übrig, die verlost werden können.

An der Medizinstudienplatzverlosung kann grundsätzlich jeder teilnehmen, der eine Hochschulzugangsberechtigung hat, dabei spielt es keine Rolle, ob du dich bereits bei Hochschulstart. Dann schau Dir doch mal unsere Testtrainer an. Dort kannst du aus verschiedenen Übungspaketen wählen, um Dich optimal auf Deinen Einstellungstest vorzubereiten. Gerne senden wir dir unser kostenloses PDF mit zahlreichen Tests und Erfahrungsberichten per E-Mail zu.

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