Psychologie starke emotionale schwankungen

Stimmungsschwankungen: Periode Vor allem in den Tagen vor den Tagen erleben viele Frauen Phasen mit urplötzlicher schlechter Laune und Reizbarkeit. Diese Stimmungen können Teil des prämenstruellen Syndroms PMS sein. Denn ab dem Eisprung in der Mitte des Zyklus sinken die Anteile der Glückshormone Östrogen und Serotonin im Körper und erreichen kurz vor der Blutung ihren Tiefststand — und mit ihnen auch die gute Laune.

Fühlen sich Frauen während der Periode durch Bauchkrämpfe oder andere Regelschmerzen unwohl, dann kann das auch nach Beginn der Blutung auf die Stimmung drücken. Stimmungsschwankungen: Depression Besonders ausgeprägte Stimmungsschwankungen erleben Betroffene mit einer bipolaren Störung. Sie schwanken zwischen depressiven und manischen Phasen. Während einer Depression sind die Erkrankten antriebslos, niedergeschlagen und hoffnungslos.

In einer manischen Phase fühlen die Betroffenen ungebremste Euphorie und Glücksgefühle. Aber auch Erkrankte, die keine manischen Phasen erleben, kennen Stimmungsschwankungen. Zwischen anhaltender Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit gibt es ab und an Tage, an denen ihnen das Leben nicht allzu düster erscheint und sie mehr Energie verspüren. Stimmungsschwankungen: Schilddrüse Sowohl eine Unterfunktion Hypothyreose als auch eine Überfunktion Hyperthyreose der Schilddrüse können Einfluss auf die Stimmungslage nehmen.

Ein Natriummangel kann auf Dauer neben Stimmungsschwankungen auch Kreislaufstörungen und niedrigen Blutdruck zur Folge haben. Unterzucker Hypoglykämie ist eine weitere mögliche Ursache. Aber auch Stimmungsschwankungen können eine Unterzuckerung begleiten. Psychische und Nervenerkrankungen Diverse Erkrankungen des Nervensystems sowie psychische Leiden können sich auf die Stimmungslage niederschlagen.

Bipolare affektive Störung manisch-depressive Erkrankung : Extreme Stimmungsschwankungen zeichnen die bipolare affektive Störung aus - Euphorie Manie und extreme Niedergeschlagenheit Depression wechseln sich ab. Borderline-Störung: Menschen mit dem Borderline-Syndrom fällt es schwer, ihre stark schwankenden Emotionen zu regulieren. Sie leiden unter anderem an heftigen, unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen.

Stark schwankende Gemütszustände können auf bipolare Störung hinweisen

Demenz: Gedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen, Orientierungsprobleme in fremder Umgebung und Stimmungsschwankungen zählen zu den Merkmalen einer Demenz. Multiple Sklerose MS : Begleitsymptome dieser chronisch entzündlichen Erkrankung des Nervensystems sind beispielsweise psychische Störungen mit Stimmungsschwankungen und reaktiver Depression.

Sonstige Erkrankungen Leberzirrhose: Eine Zirrhose verursacht etwa Gewichtsverlust, Völlegefühl im Oberbauch, Hautauffälligkeiten sowie demenzähnliche Symptome wie Gedächtnisverlust, Orientierungsstörungen und Stimmungsschwankungen. Drogenabhängigkeit: Viele Suchtkranke leiden unter emotionalen Störungen wie depressiven Symptomen und Stimmungsschwankungen. Das gilt auch bei einer Medikamentensucht.

Sabine Köhler vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte BVDN mit Verbandssitz in Krefeld. Erleben Personen solche scheinbar unerklärlichen Wechsel zwischen euphorisch-manischen und depressiven Gemütszuständen, sollten diese Schwankungen abgeklärt werden, damit gegebenenfalls eine frühzeitige Therapie eingeleitet werden kann.

Ohne Halt: leben mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung | Die Techniker

Auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen treten fast immer auf. Die Erkrankung besteht lebenslang und kann individuell sehr unterschiedlich verlaufen. Sie ist mit einer geringeren Lebenserwartung verbunden — auch aufgrund des hohen Suizidrisikos. Wenn man sich dafür ungefähr 10 Minuten Zeit nimmt, wird einem bewusster, was gerade los ist und dass es meistens doch auch eine Veränderung in der Gefühlslage gibt.

An welchen Anhaltspunkten können sie sich orientieren?

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Birgit Salewski: "Wenn die Veränderungen plötzlich und deutlich wahrnehmbar sind, suchen Sie das ruhige Gespräch und bieten Sie Ihre Beobachtung als Rückmeldung an. Fragen Sie den oder die Betroffene, wie er oder sie sich aktuell fühlt, sich Sorgen macht oder besondere Belastungen empfindet. Hält die Situation an und sind keine Ursachen ersichtlich, schlagen Sie einen Arztbesuch vor.

Birgit Salewski: "Am besten immer mit Ruhe und Gelassenheit. Wenn wir alle Kurven der Stimmungsschwankungen innerlich mitfahren, sind wir selber emotional nicht mehr im Gleichgewicht und womöglich auch keine Unterstützung mehr für jemanden, der unsere Hilfe brauchen kann. Signalisieren Sie: Ich bin da, ich kann dich verstehen und deine Gefühle sind hier alle willkommen.